Abwärme nutzen statt vernichten.
Die Rechenzentren in Eschborn produzieren mehr Wärme, als alle Eschborner Haushalte pro Jahr brauchen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Wärme über ein Abwärmenetz in unsere Gebäude gelangt – in Eschborn und Niederhöchstadt.
Das Potenzial ist da.
166,6 Gigawattstunden Abwärme pro Jahr stehen einem Restbedarf im Jahr 2045 von 182 Gigawattstunden gegenüber, ein Großteil für Gewerbe. Die Rechenzentren in Eschborn und Frankfurt-Sossenheim könnten den Wärmebedarf der Wohngebiete zu großen Teilen decken – das hat die kommunale Wärmeplanung 2025 dokumentiert.
Aber die Wohngebiete fehlen
Die aktuelle kommunale Wärmeplanung weist große Teile der Wohngebiete in Eschborn und Niederhöchstadt nicht als Wärmenetz-Vorranggebiete aus. Der Grund laut Verwaltung: zu wenig personelle Kapazitäten für die parallele Erschließung aller Quartiere.
Wir können das ändern.
Erste Stadträtin und Wärmeplanungsexperte haben Bürger ausdrücklich ermutigt, ihr Anschlussinteresse zu zeigen. Je mehr Haushalte sich melden, desto belastbarer wird die Datengrundlage für die nächste Planungsrunde.
